Magma Geopark

16.08.2014

Kristiansand

God dag aus dem hohen Norden!

Wie schon aus den USA möchten wir einige Eindrücke aus Norwegen mit euch teilen.

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Am Mittwoch nachmittag erreichen wir die kleine Küstenstadt Hirtshals, von wo neben Frederikshaven die meisten Fährverbindungen abgehen. Nach einer letzten Tankfüllung checken wir beim Mauthäuschen von Stena Line direkt an der Küste ein. Die Fähre soll uns in 2h 15m in das Urlaubsland bringen. Die anscheinend größere Rederei Color Line benötigt eine Stunde mehr für die gleiche Strecke. Gleich nach dem Ablegen wird klar, warum manche eine zusätzliche Stunde Fahrzeit auf dem Meer bevorzugen mögen. Das Boot wankt in voller Fahrt hin und her, dass wir uns ernsthaft Sorgen um die Handbremse des Autos machen. Während sich ein paar Wagemutige über das martime Buffet hermachen, machen andere Passagiere Gebrauch von den weit über das Schiff verteilten Kotztüten.

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Lindesnes Fyr

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Da wir den südlichsten Punkt Norwegens, den Leuchtturm Lindesnes Fyr, im Morgenlicht besteigen wollen, beschließen wir uns noch am Abend auf den Weg zu machen. Auf dem Parkplatz zu dieser Sehenswürdigkeit stehen bereits einige Wohnmobile. Da es schon spät ist, schlafen bereits alle.
Am nächsten Morgen kommen schon die ersten Beschwerden. Wir haben wohl die ungeschriebenen Campinggesetzte gebrochen, als wir wohl zu sorglos mit den Autotüren umgegangen sind.

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Die späte Anfahrt hat sich aber sehr gelohnt. Unter strahlend blauen Himmel sind wir die einzigen, die den Lindesnes Fyr am Morgen bestaunen. So wichtig, wie dieser Punkt heute für den Tourismus ist, war er in der Vergangenheit für die Seefahrt. Inzwischen wurde der Leuchtturm zu einem Museum umgebaut; seine Funktion als Leuchtfeuer hat er nach wie vor inne.

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Wir fotografieren die malerische Küste und fahren bald daruaf weiter, um bei diesen perfekten Wetter den Magma Geopark zu erkunden.

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Magma Geopark

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Von Lindesnes folgen wir weiter der E39 und biegen bei Flekkefjord auf die RV44 ab. Diese schlängelt sich zwischen Küste und Fjorden durch den Magma Geopark.

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Die kurvige Straße ähnelt abschnittsweise dem 17-Mile Drive in Monterey. Allerdings gibt es keine festgeschriebenen Aussichtspunkte, sondern nur ab und an einen Seitenstreifen an der Fahrbahn, an dem man kurz anhalten kann. Unzählige idyllische Seen zwischen kissenförmigen Bergen zwingen uns zum Anhalten.

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Steffen
20.08.2014
Wunderschoene Bilder!! Danke.