Hobbiton

20.03.2015

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Es soll Leute geben, die ausschließlich wegen eines Ziels nach Mittelerde reisen: Hobbiton. Tatsächlich befindet sich Auenland uneinsehbar von jeder Straße zwischen grünen Hügeln einige Kilometer abseits der unspektakulären Stadt Matamata. Landschaftsscouts haben die Schaf- und Rinderfarm der Alexanders aus der Luft als optimalen Drehort für die Herr der Ringe- und Der Hobbit-Triologien entdeckt. Mit dem beschaulichen See inmitten der grünen Weiden erkennt man den Ort sofort als Heimat der Hobbits wieder. Viel Liebe zum Detail steckt in den niedlich gestalteten Vorgärten vor den runden, bunten Türen.

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Sogar die Touristeninformation in Matamata hat sich der Umgebung angepasst.

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Vorerst wurden die 39 Hobbit-Behausungen aus Bauholz und Styropor temporär errichtet und nach dem Dreh der Herr der Ringe-Filme wieder entfernt. Für die Hobbit-Triologie baute man die inzwischen weltbekannten Türen auf Wunsch des Farmbesitzers aus dauerhaften Materialien auf. Eine Vielzahl von Gärtnern halten das Gelände in Schuss, um den Besuchern Hobbiton wie auf dem Filmstreifen zu präsentieren.

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Die ausufernde Eiche am Festplatz, hinter dem Bilbo Beutlin während seiner Geburtstagsfeier verschwindet, stammte ursprünglich aus Matamata und wurde mit Blättern aus Taiwan beklebt.

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Auch wenn sich der ein oder andere vomalige Bewohner des Landes, die Schafe, schon als Haupt- oder Nebendarsteller bei der Verfilmung wähnte, schaffte es kein einziges der ansäßigen Tiere in den Film. Stattdessen wurden andere Schafe angekarrt, um Hobbiton ein altertümlicheres Ansehen zu verschaffen.

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Für unterschiedliche Aufnahmen sind manche Hobbithöhlen in kleinerem Maßstab gehalten.

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Vor der Behausung von Bilbo Baggins pinnt das berühmte Schild No admittance - exception on party business.

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Für $75 pro Person finden wir die zweistündige Tour zwar maßlos überteuert, aber Hobbiton gehört einfach zu Neuseeland. Da jede halbe Stunde eine neue Führung beginnt, ist das kleine Auenland ganz schön ausgebucht und man hat kaum Gelegenheit, ein Foto ohne andere Nicht-Hobbits aufzunehmen. Während die Gruppe auf dem Festplatz anhält, damit jeder mal auf den herumliegenden Stelzen laufen darf, büchsen wir aus und werden einige Minuten später zurückgeholt. Die Tour endet im Green Dragon Pub, wo es in authentischer Atmosphäre ein leckeres Dunkles für Bene und ein Ginger Beer für Lisa gibt.

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Der Green Dragon ist das einzige begehbare Haus, hinter den anderen Türen liegen nur kleine Leerräume. Die Indoor-Szenen wurden in den Studios in Wellington gedreht. Trotz der astronomischen Umsätze, welche die Alexanders mit den Besuchertouren machen müssen, bleibt die Schaffarm erhalten.

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Andrea
28.04.2015
Ich würde auch allein wegen Hobbiton anreisen .... wenn ich denn anreisen würde :-)